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WSC Dietikon alles andere als meisterlich

Nachdem die Limmattaler ihre letzte drei Partien dominiert hatten (Torverhältnis 92:10!) erwartete man im Ausswärtsspiel gegen den Tabellenletzten WBA Tristar 3 ebenfalls einen deutlichen Erfolg. Doch der WSC Dietikon konnte nur phasenweise an die Topleistungen der letzten Wochen anknüpfen, und musste lange kämpfen, bis der Sieg feststand.

 

Die Dietiker taten sich zu Begin des Spiels schwer. In Abwesenheit der offensivstarken Christian Grau und Theodoris Karastergios fehlte zunächst die Durchschlagskraft im Angriff. Erst nach knapp drei Minuten gelang der Führungstreffer. Dafür spielten sie in der Defensive abgeklärt: Die Thurgauer kamen nur in Überzahl zu guten Torchancen. Der WSC Dietikon konnte sich deshalb bis zur ersten Pause doch noch einen beruhigenden Drei-Tore-Vorsprung erspielen.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts häuften sich aber die Fehler in den Reihen der Dietiker. Die WBA Tristar nutzte die Unzulänglichkeiten ihres Gegners aus, und schaffte noch einmal den Anschlusstreffer. Zur Halbzeit war das Spiel alles andere als entschieden, die Dietiker lagen nur noch knapp mit 7:5 vorne.

Angespornt durch die Pausenansprache von Spielertrainer Patrick Siegfried konnten sich die Dietiker im Verlaufe des dritten Spielabschnitts steigern. Immer öfter setzten sie sich im Zweikampf durch, kamen zu Überzahlspielen und schlossen ihre Konter erfolgreich ab. Vor dem letzten Spielabschnitt schien das Spiel beim Zwischenstand von 12:6 für die Limmattaler entschieden.

Doch auch der Start ins letzte Viertel misslang. Die Thurgauer konnten noch einmal verkürzen, gingen nun auf einen Punktgewinn hoffend ungestüm in den Angriff, und entblössten dabei die Defensive. Markus Warth, mit 47 Jahren immer noch einer der schnellsten Schwimmer der Liga, nutzte dies eiskalt aus, und erzielte in den letzten drei Spielminuten einen Hattrick zum Endstand von 18:10.

Zum Abschluss der Meisterschaft treffen die Limmattaler am kommenden Montag im heimischen Fondli auf den SK Sparta Konstanz, der im Moment die besten Aussichten hat, den zweiten Tabellenplatz hinter dem WSC Dietikon zu erreichen.

WBA Tristar 3 – WSC Dietikon     10:18 (1:4/4:3/1:5/4:6)

WSC Dietikon: Oliver Hofstetter, Roberto Barbieri (3), Stefan Sauter (1), Markus Warth (4), Manuel De Gregorio (3), Christian Fritschi (3), Fritz Wey, Christoph Schenker (2), Benedikt Schenker, Patrick Siegfried (2).

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